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CDU-Schulvorschlag spaltet den Landkreis

06. Juni 2010 0 Kommentare

Miesner sorgt für Schulschließung in Lilienthal

Die SPD im Landkreis Osterholz lehnt den Vorschlag zur Zusammenführung der Schulen in Worpswede und Grasberg ab und fordert weiter eine IGS für den gesamten Ostkreis. Dies hat der Kreisvorstand auf seiner Klausur am 06.06.2010 einstimmig beschlossen.
Es gibt überhaupt keinen Grund dafür, den Standort Lilienthal zu opfern, nur um der Ideologie der Landesregierung zu folgen. Der CDU-Abgeordnete Miesner lässt sich wiederholt einen Vorschlag aus Hannover diktieren und stellt sich damit wiederholt gegen die Interessen des Landkreises Osterholz.
Anstatt die Gemeinden und den Landkreis beim Kampf um eine Schule für Lilienthal, Grasberg und Worpswede zu unterstützen, versucht er, die gemeinsame Linie der drei Schulstandorte gegeneinander ausspielen. Gleichzeitig fällt er damit dem Landrat massiv in den Rücken, der fortlaufend mit Unterstützung der Bürgermeister in Hannover für den Erhalt der drei Schulstandorte kämpft.
Der sogenannte Plan B für eine Schule in Worpswede und Grasberg beinhaltet keinerlei pädagogisches Konzept und wurde hinter dem Rücken der Eltern und Kinder erarbeitet.
Mit großem Unverständnis nimmt die SPD Osterholz zur Kenntnis, dass die Meinung des CDU Kultusministers offensichtlich als wichtiger erachtet wird, als die eindeutige Meinung der Eltern in den betroffenen Gemeinden und der Beschlüsse in den Räten und im Kreistag.
Daher fordert die SPD im Landkreis Osterholz den Abgeordneten Miesner unmissverständlich auf, sich endlich für die Menschen im Landkreis Osterholz einzusetzen und für die Genehmigung einer IGS im Ostkreis zu kämpfen.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Dr. Tim Jesgarzewski
(Vorsitzender)


Bildung und QualifikationFamilieKommunalpolitikNiedersachsen

 

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